Die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor wurde 1927 als Klangkörper der Mitglieder des Wiener Staatsopernchores gegründet. Sie bestreitet seither unter Einbindung zusätzlicher internationaler Sängerinnen und Sänger Auftritte und Konzerte rund um den Globus. Eine besondere künstlerische Verbindung zu den Salzburger Festspielen, deren erster Chor die Konzertvereinigung seit Anbeginn der Geschichte des Klangkörpers ist, prägt die klangliche und darstellerische Identität in besonderem Maße.
Neben dem Wirken als Opernchor von Weltrang gehören auch die Oratorien von Barock bis Moderne zum Standardrepertoire der Konzertvereinigung. Bedeutende Dirigenten wie Clemens Krauss, Arturo Toscanini, Karl Böhm, Herbert von Karajan, Riccardo Muti, Franz Welser-Möst, Mariss Jansons und Philippe Jordan waren bzw. sind Förderer und Freunde des Chores, der sich im Gegensatz zu anderen großen Chören auch im Oratorienbereich ausschließlich aus professionellen Sängerinnen und Sängern zusammensetzt.
Klangfülle, Stilsicherheit und Präzision zeichnen die Interpretationen der Konzertvereinigung aus. So konnten gemeinsam mit den besten Orchestern zahlreiche exemplarische Aufführungen von Werken der Opern- und Konzertliteratur aufgeführt und auch auf DVD und CD eingespielt werden. Auch war man mehrfach Teil von mit den International Opera Awards und dem österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichneten Produktionen, zuletzt bei Der Idiot (Weinberg) und Griechische Passion (Martinu).