Das Archiv 2004 der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

Februar 2004: Jose Carreras Gala

27. Februar 2004 Wiener Staatsoper: José Carreras singt bei seiner Wohltätigkeits- und Jubiläumsgala zu Gunsten der Leukämie- Stiftung Werke von Puccini, Verdi, Massenet, Cilea und Tschaikowsky. Mit Isabelle Kabatu als Partnerin singt er einen Akt aus der Oper „Sly“ – die er „wiederentdeckte“. Und zum Abschluss steht er mit seiner Traumpartnerin Agnes Baltsa und dem Wiener Staatsopernchor im 4. Akt von „Carmen“ auf der Bühne. 2005 feiert Startenor José Carreras ein ganz besonderes Jubiläum. Vor 30 Jahren trat er zum ersten Mal in der Wiener Staatsoper auf- und die Verleihung des Titels „Kammersänger“ an ihn jährt sich zum 20. Mal!

Agnes Baltsa, José Carreras, Ioan Holender und der Wiener Staatsopernchor (Fotos: ORF)

Agnes Baltsa, José Carreras, Ioan Holender und der Wiener Staatsopernchor (Fotos: ORF)

März 2004: Ehrung von Leo Nucci

Am 10. März 2004 wird Kammersänger Leo Nucci die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper von Direktor Holender und Staatssekretär Morak verliehen. Beim anschließenden Empfang im Schwindt- Foyer der Wiener Staatsoper überreicht ihm der Vorstand der Konzertvereinigung als Geschenk ein Foto, das ihn gemeinsam mit dem Chor bei der Jubiläumsgala 2002 zeigt.

Ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit dem Ehepaar Nucci (mit Blumen) und den Mitgliedern des Chores (Foto: Zeininger)

Jeder will mit dem Weltstar auf einem Foto sein (Foto: Equiluz)

Ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit dem Ehepaar Nucci (mit Blumen) und den Mitgliedern des Chores (Foto: Zeininger)

Ein Geschenk, das den Freund der Konzertvereinigung offensichtlich sehr berührt (Foto: Erfurt)

April 2004: Radio Stephansdom startet KV-Serie

Die KV Wiener Staatsopernchor hat sich entschlossen, in Zusammenarbeit mit dem Sender RADIO STEPHANSDOM 107,3 eine breit angelegte Imagekampagne während des Jahres 2004 zu starten. Geplant sind 6 Sendungen von 15-16 Uhr an folgenden Sonntagen: 4.April, 2.Mai, 6.Juni, 3.Oktober,7.November und 5.Dezember 2004. Die Gestaltung übernimmt die Leiterin der Musikredaktion Fr. Mag. Ursula Magnes plus zwei Interviewgäste.

Einige Schwerpunktthemen seien kurz angeführt: Gründungsgedanke, Chor-Innenleben, geistl. Programme, allg. Konzerttätigkeit, Schwerpunkt Salzburg (historischer Rückblick). Zu Wort kommen u.a. Chordirektor Prof. Ernst Dunshirn, Rupert Huber (Chordirektor der Salzburger Festspiele), Josef Hussek (künstl. Betriebsbüro Salzburg), Werner Kamenik, Prof. Helmut Pilss, Vorstandsmitglieder, Prof. Gottfried Kraus, Maestro Bertrand deBilly und andere. Außerdem nimmt der Sender sieben Opernaufnahmen der Konzertvereinigung ins Programm.

Mai 2004: Berlioz- Requiem in der Wr. Staatsoper

Der Jubel nach dem Konzert (Fotos: Equiluz)

Orchesterprobe auf der Staatsopernbühne (Fotos: Equiluz)

Die noch leere Bühne knapp vor dem Auftritt (Fotos: Equiluz)

Musikalische Probe unter Ozawa mit dem Chor aus Bratislava (Fotos: Equiluz)

Juli & August 2004: Salzburger Festspiele

Henry Purcell KING ARTHUR
or The British Worthy. Dramatick Opera, Text von John Dryden, Deutsch von Renate und Wolfgang Wiens, Spielfassung: Nikolaus Harnoncourt und Jürgen Flimm. Sprechszenen in deutscher, Gesangsszenen in englischer Sprache mit englischen bzw. deutschen Übertiteln.

Dirigent: Nikolaus Harnoncourt, Inszenierung: Jürgen Flimm, Bühne und Video: Klaus Kretschmer, Kostüme: Birgit Hutter, Choreographie: Catharina Lühr, Dramaturgie: Susanne Stähr, Choreinstudierung: Rupert Huber; König Arthur: Michael Maertens, Oswald: Dietmar König, Merlin: Christoph Bantzer, Osmond: Roland Renner, Emmeline: Sylvie Rohrer, Matilda: Ulli Maier, Philidel: Alexandra Henkel, Grimbald: Werner Wölbern; Sopran: Barbara Bonney/Isabel Rey, Alt: Birgit Remmert, Tenor: Michael Schade, Bass: Oliver Widmer; Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Concentus Musicus Wien.

24., 26. und 28. Juli, 1., 3. und 5. August jeweils 19.00 Uhr, 7. August 18.00 Uhr, 22. August 15.00 Uhr, 23. August 19.00 Uhr und 25. August 18.00 Uhr. Felsenreitschule (8. August 19.00 Uhr konzertante Aufführung in Ingolstadt).

Die Pinguin-Kolonie der Konzertvereinigung, die in der berühmten Frostszene von KING ARTHUR ihren bibbernden Auftritt hat.

Die Pinguin-Kolonie der Konzertvereinigung, die in der berühmten Frostszene von KING ARTHUR ihren bibbernden Auftritt hat.

Die Pinguin-Kolonie der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, die in der berühmten Frostszene von KING ARTHUR ihren bibbernden Auftritt hat.

Die Briten machen mobil (Fotos: KV)

Die guten Engel der Konzertvereinigung kurz vor ihrem Auftritt hinter der Bühne (Fotos: Equiluz)

Der Chor der tanzenden Engel (Fotos: KV)

Die Pinguinkolonie der Konzertvereinigung in der berühmten Frost- Szene (Foto: KV)

Die Schäfer und Schäferinnen der Konzertvereinigung kurz vor ihrem Auftritt (Foto: Equiluz)

Die Schäfer und Schäferinnen der Konzertvereinigung kurz vor ihrem Auftritt (Foto: Equiluz)

Das Finale der Oper (Fotos: KV)

Vorstand Daniela Wagner und Dr. Ulrich Großrubatscher im Gespräch mit Nikolaus Harnoncourt nach der Premiere von KING ARTHUR 2004 bei den Salzburger Festspielen.

Jürgen Flimm mit Mitgliedern der Konzertvereinigung vor der konzertanten Aufführung von KING ARTHUR 2004 in Ingolstadt.

Während sich die Damen der Konzertvereinigung von ihrer besten Seite zeigen…

…sind die Herren des Chores an Fotos eher nicht interessiert.

…einen spektakulären Auftritt hat die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. Die vierzig Damen und Herren sind, einstudiert von Rupert Huber, dem Klang und dem Gestus des Concentus-Spiels wahre Musizierpartner. Huber gibt zu hören, zu welch feinen Klangmischungen, zu welch subtilem, ohne Vibratowackeln geführtem Piano diese Profis in der Lage sind, wenn ihnen der Sinn des Musizierens verständlich gemacht wird…
Laszlo Molnar, SALZBURGER NACHRICHTEN, 26. Juli 2004

…und immer wieder dringt auch dieser eigentümlich britische Ton durch, der die Musik Purcells auszeichnet. Beim Concentus musicus Wien, der in einem mitten in die Bühne eingelassenen Oval agiert, bei der von Rupert Huber vorbereiteten Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, die auch bemerkenswert zu tanzen versteht, und natürlich bei Nikolaus Harnoncourt ist das alles in besten Händen…
Peter Hagmann, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, 26. Juli 2004

…Birgit Remmert und Oliver Widmer singen so untadelig wie der blendend vorbereitete Staatsopernchor, den die Choreografie von Catharina Lühr freilich nicht einmal im musikalisch gewaltig gesteigerten Schluss-Tableau anders als knieweich über die Bühne schleichen lässt…
Wilhelm Sinkovicz, DIE PRESSE, 26. Juli 2004

…mit wie lustvollem Engagement der Chor (Rupert Huber) agierte, das hielt die Mechanik der Aufführung temperamentvoll in Gang…
Wolfgang Schreiber, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 26. Juli 2004

Wolfgang Amadeus Mozart COSI FAN TUTTE
Dramma giocoso in zwei Akten KV 588, Text von Lorenzo Da Ponte, In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln, Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg.

Dirigent: Philippe Jordan, Inszenierung: Ursel und Karl-Ernst Herrmann, Bühne und Kostüme: Karl-Ernst Herrmann, Choreinstudierung: Rupert Huber; Fiordiligi: Tamar Iveri, Dorabella: Elina Garanca, Despina: Helen Donath, Ferrando: Ramón Vargas, Guglielmo: Nicola Ulivieri, Don Alfonso: Thomas Allen; Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker.

30. Juli, 4., 7., 10., 13., 16., 19., 22., 25. und 29. August jeweils 19.00 Uhr. Großes Festspielhaus.

Richard Strauss DER ROSENKAVALIER
Komödie für Musik in drei Akten op. 59, Text von Hugo von Hofmannsthal, Mit englischen Übertiteln.

Dirigent: Semyon Bychkov / Peter Schneider (ab 23.8.), Inszenierung: Robert Carsen, Bühne und Kostüme: Peter Pabst, Licht: Robert Carsen / Peter van Praet, Choreinstudierung: Rupert Huber; Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg: Adrianne Pieczonka, Der Baron Ochs auf Lerchenau: Franz Hawlata, Octavian: Angelika Kirchschlager, Herr von Faninal: Franz Grundheber, Sophie: Miah Persson, Jungfer Marianne Leitmetzerin: Ingrid Kaiserfeld, Valzacchi: Jeffrey Francis, Annina: Elena Batoukova, Ein Polizeikommissär: Florian Boesch, Der Haushofmeister bei der Marschallin: John Dickie, Der Haushofmeister bei Faninal: Michael Roider, Ein Notar: Peter Loehle, Ein Wirt: Markus Petsch, Ein Sänger: Piotr Beczala, Eine Modistin: Aleksandra Zamoiska, Ein Tierhändler: Eberhard Lorenz; Solisten der Konzertvereinigung: (Drei adelige Waisen: Silvia Panzenböck, Marianne Sattmann und Gabriella Bessenyei, Hausknecht: Liviu Burz); Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker.

6. August 19.00 Uhr, 9., 11., 14., 17., 20., 23., 26. und 28. August jeweils 18.00 Uhr. Großes Festspielhaus.

Salzburger Festspiele. (Fotos: Michl)

Miah Persson, Franz Grundheber und die Konzertvereinigung (Fotos: Kurier)

Salzburger Festspiele. (Fotos: Michl)

Von links nach rechts die drei adeligen Waisen des Chores: Silvia Panzenböck, Marianne Sattmann und Gabriella Bessenyi

…gaben ein sehr gutes Sängerensemble ab, zu dem auch die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor ihren nicht unerheblichen Beitrag leistete…
TIROLER TAGESZEITUNG, 7. August 2004

…Exzellent besetzte Klein- und Kleinstrollen tragen dazu bei, dass die Aufführung szenisch wie musikalisch liebevoll gestaltet wirkt…
Wilhelm Sinkovicz, DIE PRESSE, 9. August 2004

…Dass die Wiener Philharmoniker und der Wiener Staatsopernchor ihren Rosenkavalier perfekt musizieren können, virtuos strahlend in allen Solopartien, subtil schillernd in allen Klangschattierungen, versteht sich von selbst…
Eleonore Büning, FAZ, 9. August 2004

Erich Wolfgang Korngold DIE TOTE STADT
Oper in drei Bildern op. 12, Text von Paul Schott nach dem Drama „Le Mirage“ und dem Roman „Bruges-la-Morte“ von Georges Rodenbach. Mit englischen Übertiteln. Koproduktion mit der Wiener Staatsoper und dem Gran Teatre del Liceu Barcelona.

Dirigent: Donald Runnicles, Inszenierung: Willy Decker, Bühne und Kostüme: Wolfgang Gussmann, Licht: Wolfgang Goebbel, Choreinstudierung: Rupert Huber; Paul: Torsten Kerl, Marietta/Die Erscheinung Mariens: Angela Denoke, Frank/Fritz: Bo Skovhus, Brigitta: Daniela Denschlag, Juliette: Simina Ivan, Lucienne: Stella Grigorian, Gaston: Lukas Gaudernak, Victorin: Eberhard Lorenz, Graf Albert: Michael Roider; Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker.

15., 18., 21., 24., 27. und 30. August jeweils 19.00 Uhr. Kleines Festspielhaus.

…Splendidi al solito i Wiener e il Coro dell’Opera di Stato di Vienna… (…Fabelhaft wie immer die Wiener Philharmoniker und der Staatsopernchor…)
Dino Villatico, LA REPUBBLICA, 17. August 2004

Chordirektor Rupert Huber wartet mit dem Chor hinter den Kulissen auf die Gesangseinsätze, die in dieser Oper nicht auf, sondern hinter der Bühne stattfinden. (Foto: Equiluz)

Chordirektor Rupert Huber wartet mit dem Chor hinter den Kulissen auf die Gesangseinsätze, die in dieser Oper nicht auf, sondern hinter der Bühne stattfinden. (Foto: Equiluz)

Wolfgang Amadeus Mozart
DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

Deutsches Singspiel in drei Aufzügen KV 384, Text nach Christoph F. Bretzner von Johann Gottlieb Stephanie jun., Koproduktion mit Den Norske Opera Oslo.

Dirigent: Ivor Bolton, Inszenierung: Stefan Herheim, Bühne und Kostüme: Gottfried Pilz, Licht: Konrad Lindenberg, Choreinstudierung: Rupert Huber;

Konstanze: Iride Martinez, Blonde: Diana Damrau, Belmonte: Jonas Kaufmann, Pedrillo: Dietmar Kerschbaum, Osmin: Peter Rose; Soloquartett der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor: Erika Hatházy, Monika Schwabegger; Erich Wessner und Josef Stangl; Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Mozarteum Orchester Salzburg.

25., 27., 29. und 30. Juli, sowie 2. August jeweils 19.00 Uhr. Kleines Festspielhaus.

Die vier Solisten der Konzertvereinigung in den weißen Anzügen (Foto: Forster)

Die vier Solisten der Konzertvereinigung in den weißen Anzügen (Foto: Forster)

Vincenzo Bellini I CAPULETI ED I MONTECCHI
Tagedia lirica in vier Teilen, Text von Felice Romani nach der Tragödie „Romeo and Juliet“ von William Shakespeare, Konzertante Aufführung in italienischer Sprache.

Dirigent: Ivor Bolton, Choreinstudierung: Rupert Huber; Giulietta: Anna Netrebko, Romeo: Daniela Barcellona, Tebaldo: Joseph Calleja, Capellio: Dan Dumitrescu, Lorenzo: Chester Patton; Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Mozarteum Orchester Salzburg.

18. und 21. August jeweils 20.00 Uhr. Großes Festspielhaus.

…Unter der etwas hektisch-aufgeregt wirkenden Leitung von Ivor Bolton wurde diese auch vom Mozarteum-Orchester und dem wie eine Schar von Pelikanen auf dem Podium auf- und abwatschelnden Herren des Wiener Staatsopernchores markiert…
Peter Vujica, DER STANDARD, 20. August 2004

…Kräftig Laut gibt immer wieder die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, die trotz Einstudierung durch Rupert Huber allerdings zuweilen in den Sog orchestraler Divergenzen gerät…
WIENER ZEITUNG, 20. August 2004

Dezember 2004: Licht ins Dunkel

Am Weihnachtsabend 2004 singt die Konzertvereinigung im Rahmen der ORF- Sendung LICHT INS DUNKEL einige Chorwerke für einen guten Zweck.

Die fünf großen Vereine Lebenshilfe Österreich, „Rettet das Kind“, Österreichische Kinderdörfer, Österreichische Kinderfreunde und die UNICEF, die seit 1979 eine Arbeitsgemeinschaft gebildet hatten, gründeten 1989 den Verein „Licht ins Dunkel“. Die Caritas und die Diakonie, die ebenfalls außerordentliche Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und in der Folge des Vereins waren, wurden zu mitarbeitenden, ordentlichen Mitgliedern im Jahr 2001. Alle diese Organisationen arbeiten unter dem Dach des Vereins „Licht ins Dunkel“. Hinzu kommt der „Soforthilfefonds“, der ganzjährig schnell und unbürokratisch dort unterstützt, wo Hilfe Not tut.

Personalien 2004

Empfang beim Festspielpräsidium
Auch in diesen Sommer wird die Konzertvereinigung in den Karl Böhm Saal eingeladen, wo das Salzburger Festspielpräsidium seine Verbundenheit zum Chor betont.
Von links nach rechts: KV-Geschäftsführer Dr. Ulrich Großrubatscher, Direktoriumsmitglieder DDr. Gerbert Schwaighofer und Dr. Helga Rabl-Stadler, Intendant Dr. Peter Ruzicka, KV-Vorstand Daniela Wagner und der künstlerische Betriebsdirektor Josef Hussek (Foto: Erfurt).

 

Mitglieder der Konzertvereinigung