Das Archiv 2013 der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Juli & August 2013: Salzburger Festspiele
Joseph Haydn • DIE JAHRESZEITEN
Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI:3
Nikolaus Harnoncourt, Dirigent / Genia Kühmeier, Sopran / Michael Schade, Tenor / Florian Boesch, Bass / Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor / Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung / Wiener Philharmoniker
Großes Festspielhaus 27. und 28. Juli 2013
…Harnoncourt, die Wiener Philharmoniker, die Konzertvereinigung Wiener Staatsoper und das Solistenterzett nahmen zweieinhalb Spielstunden derart gefangen (und für sich ein), dass man lieber in den Bittgesang des „Öffne dich und träufe Segen / Über unser Land herab!“ einstimmte: Diese Nummer fleht auch noch – und die Innigkeit und feine Unterwerfung unter das Diktat der gottgelenkten Natur durch den von Ernst Raffelsberger fein einstudierten Chor hätte nicht treffender gebracht werden können – um Tau, Regenguss, um wehende Lüfte! Nichts mehr war in den letzten Tagen zu ersehnen…
Hans Gärtner – WWW.DREHPUNKTKULTUR.AT
2013, Salzburger Festspiele, Die Jahreszeiten, Nikolaus Harnoncourt, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Foto: Lelli
Juli & August 2013: Salzburger Festspiele
Richard Wagner • DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG
Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner (1813–1883), Text vom Komponisten
Koproduktion mit der Opéra National de Paris
LEADING TEAM: Daniele Gatti, Musikalische Leitung / Stefan Herheim, Regie / Heike Scheele, Bühne / Gesine Völlm, Kostüme / Olaf Freese, Licht / Alexander Meier-Dörzenbach, Dramaturgie / Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung
BESETZUNG: Michael Volle, Hans Sachs / Roberto Saccà, Walther von Stolzing / Anna Gabler, Eva / Markus Werba, Sixtus Beckmesser / Georg Zeppenfeld, Veit Pogner / Peter Sonn, David / Monika Bohinec, Magdalene / Oliver Zwarg, Fritz Kothner / „Akademie Meistersinger“ des YSP, Lehrbuben / Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor / Wiener Philharmoniker
Großes Festspielhaus 2., 9., 12., 20., 24. und 27. August 2013
…Womit wir, die Schlagkraft des prächtigen Staatsopernchors wenigstens erwähnend, bei Daniele Gatti am Pult der aufmerksam musizierenden Wiener Philharmoniker sind…
Karl Harb / SALZBURGER NACHRICHTEN
…Nicht ganz unwichtig bei dieser Oper ist freilich auch die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor (Einstudierung: Ernst Raffelsberger)…
KURIER
…Überzeugend – und deutlich bejubelt – sind die Wiener Philharmoniker unter Daniele Gatti und die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor…
STUTTGARTER ZEITUNG
…Im Übrigen ein kräftiger, doch in den Stimmen seltsam aus der dynamischen Balance gebrachter Staatsopernchor…
Wilhelm Sinkovicz / DIE PRESSE
2013, Salzburger Festspiele, Die Meistersinger von Nürnberg, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Foto: Forster
Richard Wagner ● RIENZI, DER LETZTE DER TRIBUNEN
Große tragische Oper in fünf Aufzügen von Richard Wagner (1813–1883)
Text vom Komponisten nach dem Roman Rienzi, the Last of the Roman Tribunes von Edward Bulwer-Lytton (1803–1873)
Konzertante Aufführungen mit deutschen und englischen Übertiteln
LEADING TEAM: Philippe Jordan, Musikalische Leitung / Jörn Hinnerk Andresen, Choreinstudierung
BESETZUNG: Christopher Ventris, Cola Rienzi / Emily Magee, Irene / Georg Zeppenfeld, Steffano Colonna / Sophie Koch, Adriano / Martin Gantner, Paolo Orsini / Benjamin Bernheim, Baroncelli / Oliver Zwarg, Cecco del Vecchio / Mit Mitgliedern des YSP / Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor / Gustav Mahler Jugendorchester
Felsenreitschule 11. und 14. August 2013
…Auch die machtvolle Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor (Einstudierung Jörn Hinnerk Andresen) erreichte eine enorme Größe, was sich bei den Einsätzen als wankelmütiges, quasi wutschnaubendes Volk, als süßliche Friedensboten oder dem sakralen, düsteren Fernchor durchschlagend auswirkte…
Ernst P. Strobl / SALZBURGER NACHRICHTEN
…Tatsächlich war die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor der Held dieser Aufführung: Als begeisterte oder aufgewiegelte Volksmasse oder als römische „Nobili“, als Friedensboten oder Mönchschor agierten die Damen und Herren mit größter Homogenität und Transparenz – je nach Erfordernis bei fulminanter Durchschlagskraft oder bewegender Klangschönheit. Von größter Wirksamkeit: die beiden Teil- und Fernchöre, die vom Karl Böhm-Saal aus bei offener Tür in der Felsenreitschule Spährenklänge bewirkt haben…
Heidemarie Klabacher / WWW.DREHPUNKTKULTUR.AT
…In Salzburg wird Wagners Jugendoper von Jugendlichen realisiert, vom trefflich disponierten Gustav Mahler Jugendorchester, dem gleichermaßen faszinierenden Chorklang der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor sowie von einer teilweise bereits bayreutherfahrenen Solistenmannschaft… Knapp 50 Mitglieder der stimmgewaltigen Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verlassen als ein kleinerer Teil des Gesamtchores die Bühne um – unter der Leitung von Chorleiter Jörn Hinnerk Andresen – den Lateran-a-cappella-Chor aus dem aus dem Foyer erschallen zu lassen…
Peter Pachl / NMZ
…Das Gustav Mahler Jugendorchester und der Wiener Staatsopernchor überboten sich an schmetternder Brillanz…
Volker Boser / MÜNCHNER ABENDZEITUNG
…Die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor wiederum glänzte durch Intensität. Nur im ersten Akt ein paar Unsauberkeiten. Schließlich aber großer, berechtigter Applaus…
Ljubiša Tošic / DER STANDARD
…Jordan fordert brillante, auch im Pianissimo pulsierend kraftvolle Agitation – und erhält sie. Auch vom Staatsopernchor, der mit Stimmfülle keinen Zweifel lässt, dass es sich hier um „große Oper“ handelt. Nicht einmal in den „Meistersingern“ gibt es für die Gruppen so viel zu tun…
Wilhelm Sinkovicz / DIE PRESSE
…fabelhaft und mächtig: der Staatsopernchor…
KURIER
DON CARLO • Giuseppe Verdi
Oper in fünf Akten von Giuseppe Verdi (1813–1901). Französisches Original-Libretto von Joseph Méry (1797–1866) und Camille Du Locle (1832–1903) nach dem Drama Don Karlos, Infant von Spanien von Friedrich Schiller (1759–1805) und anderen Quellen. Italienische Textfassung von Achille de Lauzières und Angelo Zanardini. Mit deutschen und englischen Übertiteln.
LEADING TEAM: Antonio Pappano, Musikalische Leitung / Peter Stein, Regie / Ferdinand Wögerbauer, Bühne / Annamaria Heinreich, Kostüme / Joachim Barth, Licht / Lia Tsolaki, Choreografie / Jörn Hinnerk Andresen, Choreinstudierung
BESETZUNG: Matti Salminen, Filippo II. / Jonas Kaufmann, Don Carlo / Anja Harteros, Elisabetta di Valois / Thomas Hampson, Rodrigo, Marchese di Posa / Ekaterina Semenchuk, La Principessa Eboli / Eric Halfvarson, Il Grande Inquisitore / Robert Lloyd, Un frate / Maria Celeng, Tebaldo / Sen Guo, Una voce dal cielo / Benjamin Bernheim, Il Conte di Lerma & Un Araldo reale / Mitglieder des YSP, Sei deputati fiamminghi / Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor / Wiener Philharmoniker
Großes Festspielhaus – 13., 16., 19., 22., 25. und 28. August 2013
„…Maestro Antonio Pappano führte Philharmoniker, Staatsopernchor und ein exzellentes Ensemble zum Triumph… Der Staatsopernchor hat die Chance, der Ketzerverbrennung eine imposante Klangkulisse zu formen – und macht weidlich Gebrauch davon…“
Wilhelm Sinkovicz / DIE PRESSE
„…Die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor setzt sich bestens und breitwandig in Szene…“
Ernst P. Strobl / SALZBURGER NACHRICHTEN
2013 Salzburger Festspiele, Don Carlo, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Foto: Rittershaus
MESSA DA REQUIEM • Giuseppe Verdi
INTERPRETEN: Riccardo Muti, Dirigent / Krassimira Stoyanova, Sopran / Elīna Garanča, Mezzosopran / Piotr Beczala, Tenor / Dmitry Belosselskiy, Bass / Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor / Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung / Wiener Philharmoniker
Großes Festspielhaus – 15., 17. und 18. August 2013
„…Auch die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor zeigte klangvoll die Spannweite zwischen zartem Piano und angsterfüllten Ausbrüchen…“
Ernst P. Strobl / SALZBURGER NACHRICHTEN
„…hochexplosive Wiedergabe im Großen Festspielhaus, sehr gut war der Wiener Staatsopernchor…“
Heidemarie Klabacher / DER STANDARD
„…Riccardo Muti also, das Verdi-Requiem, die Wiener Philharmoniker, Ferragosta und Salzburg: das zu erwartende Gesamtkunstwerk.. ..Fürs ‘Rex tremendae’ hieß Muti die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor nicht vorher artig aufstehen, sondern ließ die Mannen mit dem ersten Ton jäh aufspringen. Es muss, bei aller Schönheit, eben auch vieles Show sein zu Ferragosta. Das Publikum, das solches erwartet und erfahrungsgemäß gerade zu diesem Anlass rasch nervös wird, lohnte es mit wenig Nebengeräusch in den leisen Teilen. Das Sanctus: Meteorologen wüssten vielleicht besser als wir Musikjournalisten, wie man den Himmel korrekt beschreibt – jedenfalls viele kleine Wölkchen mit wundersam sanft tirilierenden Engeln darauf, herrlich einstudiert von Ernst Raffelsberger. Mehr Archaik ist denkbar im Verdi von seiten des Chors, aber das will Riccardo Muti wohl nicht. Bei ihm steuert alles mit schlüssiger Ziel auf ein fried- und freudvolles Leben in den ewigen christlichen Jagdgründen hin…“
Reinhard Kriechbaum / WWW.DREHPUNKTKULTUR.AT
„…die Wiener Philharmoniker und die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor unter Riccardo Muti zu diesem Zweck im Festspielhaus. Eine ausgezeichnete Konstellation. Das Orchester zeigte sich blendend disponiert in allen Gruppen, bis hin zum geforderten Blech. Auch der Staatsopernchor trat je nach Anforderung klangmächtig oder zart flehend zum Purgatorium an. Übrigens war er von Ernst Raffelsberger einstudiert, und nicht, wie im Programm falsch angegeben, von Johannes Prinz…“
DIE PRESSE
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